Von Adrian Grimm, Pauline Metzger, Leonard Kübler, Leonard Wechsler

Die Flughafen-Feuerwehr wird nicht vom Land Baden-Württemberg, sondern von der Flughafen-Stuttgart GmbH selbst finanziert. Die Feuerwehrmänner und -frauen des Stuttgarter Flughafens arbeiten in 24-Stunden-Schichten. Sie nehmen außerdem regelmäßig an Fortbildungen teil.

Ihr hauptsächliches Einsatzgebiet umfasst den Flughafen, bei großen Bränden in der Umgebung, wie etwa in Leinfelden und Echterdingen sowie auf einem Autobahnabschnitt in der Region, werden sie ebenfalls zur Hilfe gerufen.

Protokoll für den Einsatz

Im Einsatzfall muss folgendes Protokoll abgearbeitet werden: die Feuerwehrmänner und -frauen müssen in 30 bis 50 Sekunden umgezogen am Fahrzeug sein und in weiteren 60 Sekunden zum Einsatzort aufbrechen. Kurz nach dem Eintreffen muss 50 Prozent des verfügbaren Löschmittels auf den Brand abgegeben worden sein.

Für Einsätze stehen ihnen Kranwagen, drei Rollcontainer-Lastwagen, eine Drehleiter, eine Zugangstreppe für Flugzeuge, ein Mannschaftsbus, Rettungswagen und vier Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF) zur Verfügung. Diese sind der ganze Stolz der Flughafen-Feuerwehr, insbesondere der Magirus, eines der modernsten Löschfahrzeuge seiner Art. Er fasst etwa 1200 Liter Wasser, 500 Kilogramm Pulver sowie 800 Liter Löschschaum. Seine Löschkanonen haben eine Reichweite von fast 100 Metern.

Zudem besitzt die Flughafen-Feuerwehr eine Vielzahl an Bergungsutensilien, die speziell für die Bergung von Flugzeugen geeignet sind. Durch die große Menge an hochwertigem Equipment sowie die strukturierten Einsätze gewährleistet die Flughafen-Feuerwehr Sicherheit und optimales Eingreifen, wenn ein Ernstfall eintritt.

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