Die Welt der Liebesarbeiterinnen ist nicht bunt und farbig, sondern grau und trist. Rahab ist angetreten, sie wenigstens erträglicher zu gestalten. Foto: /dpa/Andreas Arnold

Mit dem Projekt Rahab bietet der Kreisdiakonieverband umfassende Fürsorge für Prostituierte.

Kreis Esslingen - Sie heißen Neckarnixen, Lauras Knusperhäusle, Thai Erotik, Terminwohnung Rosa und – natürlich: The Paradise. So bunt und vielversprechend die Bordell-Landschaft im Landkreis Esslingen auch sein mag, eines haben alle Etablissements gemeinsam: mag es hinter verschlossenen Türen noch so heiß hergehen, Prostitution ist ein kaltes Geschäft. Die Folgen für die Frauen, die das Schwungrad der sexuellen Dienstleistung am Laufen halten, sind beträchtlich. Abhängigkeit, Gewalt, Erniedrigung und Sprachlosigkeit treiben die Prostituierten in die gesellschaftliche Isolation. Mit „Rahab“, einem neuen Angebot für Menschen in Prostitution, will der Kreisdiakonieverband Esslingen gegensteuern.

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