Novaa beim Auftritt am Mittwochabend im Werkstatthaus in Stuttgart Foto: Lichtgut/Julian Rettig

So verworren-schön kann Elektropop aus Deutschland sein. Novaa ist am Mittwoch im Stuttgarter Werkstatthaus aufgetreten – und hat sich verabschiedet.

Wenn man Claude Debussy, James Blake, Erik Satie und Lorde zusammen in einen Raum sperren und erst wieder rauslassen würde, wenn sie zusammen ein paar Popsongs geschrieben habe, käme dabei wahrscheinlich die Art von Musik heraus, die Antonia Rug, die sich Novaa nennt, macht. Beim Konzert am Mittwochabend im Werkstatthaus in Stuttgart verschwimmen in ihren Songs die Grenzen zwischen Impressionismus, Neoklassik, Dubstep und Elektropop.