Das „Museum im Hirsch“ zeigt Mittelalter-Keramik und Werke von Dichtern und Malern. Quelle: Unbekannt

Der Remshaldner Ortsteil Buoch liegt auf rund 520 Metern Höhe. Hier kann man malerische Ausblicke genießen.

RemshaldenBuoch gehört zu Remshalden und ist ziemlich klein. Trotzdem kann man das Dorf schon aus vielen, vielen Kilometern Entfernung sehen, denn es liegt auf rund 520 Metern Höhe. Hier hat man klasse Ausblicke über das Remstal hinweg, Richtung Süden. Hier wandern wir heute. „Rund um Buoch“ heißt die rund sechse Kilometer lange Tour. Wir parken am Gemeindehaus in der Steinacher Straße (nach Ortseinfahrt Zweite rechts) – und wandern auf dieser dem Rundweg 5 (Holztafel) folgend.

Blick auf Aichwald

Am Ortsrand, mitten in einer Rechtskurve, folgen wir der Beschilderung Buocher Waldeck. Auf einem circa drei Meter breiten Teerweg geht es Richtung Osten, mitten durch Obstbaumwiesen, zunächst gemächlich aufwärts. Nach und nach kommt im Süden der Albtrauf in den Blick, davor der Schurwald, mit Ortsteilen von Aichwald. Kurz vor dem Waldrand (Spielplatz), biegen wir scharf links ab und wandern auf einem Teerweg zum nächsten Waldrand. Im Blick zurück sehen wir jetzt im Südosten den Hohenstaufen. Am Waldrand beeindruckt eine mächtige, uralte Eiche. Wir folgen hier der Beschilderung Salenhäule und wandern direkt am Waldrand weiter auf einem Schotterweg. Nach einem Kilometer geht dieser am ersten Gebäude (Gesundheitszentrum) in einen Pfad über und wird nach 50 Metern wieder zum Schotterweg.

Weiter geht es am Waldrand entlang. Wir passieren Tennisplätze, danach einen Reiterhof und erreichen schließlich das große Freizeitgelände der Buocher Höhe, mit Spiel-, Grill- und Picknickplatz. Hier können wir quer rüber gehen oder den Platz am Waldrand in einer 180-Grad-Kurve umrunden. So kommen wir zum großen Wanderparkplatz, kurz vor der Autostraße, die von Buoch nach Breuningsweiler führt. Am anderen Ende des Parkplatzes lädt die Waldschenke Calwer Eck zur Einkehr ein (mittwochs bis sonntags und an Feiertagen). Ein Schild verweist hier auf den „Höchsten Punkt im Remstal“. Wir queren hier die Autostraße und wandern auf dem gegenüberliegenden Waldpfad weiter, gut sichtbar. Es geht Richtung Süden, zurück nach Buoch (nicht beschildert), mehr oder weniger parallel zur Autostraße.

Von Beutelsbach bis zur Burg Teck

Nach circa 800 Metern kommen wir aus dem Wald heraus und biegen rechts ab auf einen Schotterweg, jetzt wieder am Waldrand entlang, vorbei am Forstbetriebshof der Stadt Waiblingen. In einer scharfen Linkskurve weist ein Holzschild nach Buoch zurück. Es sind vor hier, immer geradeaus, noch ?? Meter zum Startpunkt, wobei wir jetzt den besten Ausblick der gesamten Tour genießen können, der von Beutelsbach im Remstal bis zur Burg Teck am Horizont reicht.

Besuchenswert in Buoch selbst ist das samstags und sonntags geöffnete „Museum im Hirsch“, Eduard-Hiller-Straße 6 (www.heimatverein-buoch.de). Ebenso der 22 Meter hohe Wasser- und Aussichtsturm am nördlichen Ortsrand von Buoch. Dieser ermöglicht bei klarer Sicht einen Blick über die Schwäbische Alb, den Schwarzwald, den Odenwald und den Schwäbischen Wald. Geöffnet samstags, sonntags und an Feiertagen, ansonsten Schlüssel werktags abholbar in der Winnender Straße 14.

Strecke, Zeit und Info

Knapp 6 Kilometer, circa 2 Stunden, 64 Höhenmeter. Bis auf das erste Viertel überwiegend im Schatten oder ganz im Wald. Von ES nach Buoch über Stetten, B29, Ausfahrt Grunbach, circa 20 Kilometer.

Der Name Buoch ist vermutlich keltischen Ursprungs – und sollte einst von den Behörden in Buch umgewandelt werden. Doch die Einwohner wehrten sich dagegen, so blieb es schließlich beim Ortsnamen Buoch.

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