Mann und Mann, Frau und Frau – nicht alle Geistlichen sehen in homosexuellen Partnerschaften eine Grundlage für eine Segnung. Foto: /dpa/Michael Reichel

Langsam öffnet sich die evangelische Landeskirche in Richtung Homo-Segnung. Im Kirchenbezirk Bernhausen gibt es indes kaum Bewegung. Auf der Suche nach den Gründen.

Hunderttausende haben Ende Juli beim Christopher-Street-Day in Stuttgart gleiche Rechte für queere Menschen eingefordert. Es tut sich etwas – und selbst die Landeskirche in Württemberg hat sich als eine der letzten evangelischen Kirchen bundesweit in Richtung Gleichberechtigung geöffnet. Sie lässt seit 2020 Gemeinden den Weg offen, homosexuelle Paare im Gottesdienst zu segnen. Die Gemeinden müssen diesen Prozess selbst anstoßen. Im Kirchenbezirk Bernhausen, der Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern und Neuhausen umfasst, ist es laut dem Dekan Gunther Seibold allerdings genau eine von 15 Kirchengemeinden, die sich für dieses Thema geöffnet hat: die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Ostfildern.

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