Die B-Jugend der JANO Filder verliert das Halbfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft bei den Füchsen mit 30:35.
Die B-Jugend-Handballer der JANO Filder und ihre Trainer waren auf der langen Busfahrt nach Hause in Gedanken gleich drei Tage weiter. Sie hatten das Hinspiel um die deutsche Meisterschaft bei den Füchsen Berlin mit 30:35 (11:17) verloren. Und Coach Magnus Gründig sagte in Bezug auf das Rückspiel am Sonntag (14 Uhr) in der Körschtalhalle zwei Dinge: „Es ist mit unserem Heimpublikum im Rücken noch alles offen.“ Und: „Minus drei wäre natürlich eine bessere Ausgangsposition gewesen.“
Was Gründig damit meinte: Es sah zeitweise so aus, dass die JANO höher verlieren – zeitweise aber auch so, dass es ein besseres Ergebnis geben würde. Denn nach nur ergebnistechnisch schlechtem Beginn (Gründig: „es war handballerisch gut, aber wir haben uns nicht belohnt“) lagen die Filderfalken mit 0:5 und 2:8 hinten. Diesem Rückstand liefen sie lange nach. Doch im Verlauf der zweiten Hälfte kamen sie vor allem durch Ballgewinne und Tempogegenstöße heran. Beim 20:21 betrug der Rückstand nur noch ein Tor (36.). Noch weitere Male lagen die Füchse, die im Viertelfinale den THW Kiel ausgeschaltet hatten, nur mit einem Treffer vorne. „Wir haben aber nie den Ausgleich geschafft. Wäre uns das gelungen, wäre das Spiel gekippt“, vermutete Gründig. Die fünf Tore Rückstand am Ende waren „ärgerlich.“ Aber: „Wir freuen uns jetzt auf Sonntag und eine volle Halle.“
JANO Filder: Elger, Dengler; Sprößig (7/3), Huss (6), Scherbaum (6), Heydecke (4), Schur, Böhm (2), Nusser (3/2), Hettler, Zemmel (1), Ruhmund, Balbuchta (1).