Im Hof der Realschule Plochingen sind Spielgeräte montiert worden. Foto: R. Bulgrin - R. Bulgrin

In den großen Ferien ist in vielen Schulen gearbeitet worden. Die Plochinger Schulen bereiten einen Gebäudetausch vor, in Köngen geht es mit dem Gemeinwesenhaus vorwärts, an der Wernauer Teckschule wird die Fassade gestrichen.

Kreis EsslingenIn den Sommerferien waren die Handwerker an einigen Schulen im Neckartal fleißig. Die EZ hat sich Plochingen, Wernau, Wendlingen, Altbach und Köngen umgehört. Dort haben die Arbeiter Schulräume saniert, Wände gestrichen und Pausenhöfe umgestaltet. Manche Außenarbeiten dauern noch an. In erster Linie sind aber die Schüler wieder dran und müssen ihren Lernwillen beweisen.

In Plochingen wird die große Schulrochade vorbereitet. Burgschule und Realschule werden 2020 die Gebäude tauschen, damit der Erweiterungsbau der Realschule vom Gymnasium genutzt werden kann. Das braucht diesen Ausweichraum für die bevorstehende Sanierung. Vor diesem Hintergrund ist in den Sommerferien „extrem viel gelaufen“, berichtet Stadtbaumeister Wolfgang Kissling. Das Gymnasium hat schon vor dem Beginn der Sanierung medial aufgerüstet. Zehn Klassenzimmer erhielten große Bildschirme, ein Stockwerk wurde verkabelt, um die Medien auch richtig anwenden zu können.

Im Realschulgebäude wurden neue WCs eingebaut. Bisher lagen die Toiletten in einem Nebengebäude. Ein Geschoss wurde mit Rampe und Treppenlift barrierefrei gestaltet. Die jüngeren Realschüler dürfen sich über neue Spielgeräte im Innenhof freuen. Die sind eigentlich für die Grundschüler gedacht, die nächstes Jahr in die Realschule einziehen. Die Schule hat außerdem neue Fußböden und schallgedämmte Decken erhalten.

Die Burgschule Plochingen für den Winter gewappnet: Die Heizung wurde saniert. Einige Klassenzimmer wurden saniert und für die Bedürfnisse der Grundschüler angepasst. Außerdem verfügt das Gebäude nun über zwei Außentreppen für den Notfall. Die Umgestaltung der Burgschule ist damit noch nicht abgeschlossen. Für die Ferien in diesem und im nächsten Schuljahr ist jeweils ein Bauabschnitt geplant.

Die Rektorin der Wernauer Teckschule, Claudia Frey, hat ihr Gebäude komplett eingerüstet vorgefunden. Die Außenfassade wird gestrichen. Solange ist der Ausblick von Lehrern und Schülern getrübt: Die Fenster sind mit Folie verhängt. Was die Rektorin freut: Endlich hat sie wieder eine Konrektorin an ihrer Seite. Petra Masching heißt die neue Stellvertreterin in der Grundschule.

An der Altbacher Grundschule waren noch keine Handwerker zugange, hier ist man noch bei der Kopfarbeit. Nachdem die Werkrealschule geschlossen wurde, soll das Gebäude auf die Bedürfnisse der Grundschüler zugeschnitten werden, erzählt Rektorin Uschi Stein. Am Konzept arbeitet eine Projektgruppe aus Eltern, Lehrern, Ganztagsbetreuern und Gemeindevertretern. Das Fachraum-Konzept ist noch nicht fertig, aber ein paar Ansätze verrät Uschi Stein schon: Der Chemieraum und der Werkraum sollen zu Multifunktionsräumen werden, die sich für den Sachkundeunterricht eignen und Experimentierecken anbieten.

Für das Wendlinger Gymnasium kann Rektorin Karin Ecker eine Reihe von Verbesserungen aufzählen. Die Mädchentoiletten, auf die sie zwei Jahre gewartet hat, sind fertig, Einige Klassenzimmer sind neu gestrichen. Ins Lehrerzimmer sind von unten her Leitungen so gezogen worden, dass nun alle 75 Lehrer an eine Steckdosenleiste herankommen. Hört sich banal an, war aber aufwendig und ist sehr praktisch. Als Chemielehrerin freut sich Ecker natürlich über die sicheren Schränke für die Gasflaschen. Auf dem Schulhof sollen im nächsten Halbjahr 300 bis 400 Fahrradständer installiert werden: passend für heutige Räder und abschließbar. Gemeinsam mit der Realschule wolle man auch über die Gestaltung des Pausenhofs reden, kündigte Ecker an.

An der Köngener Burgschule ist man in Feierlaune. Die Schule hat 50-jähriges Jubiläum – und das will man mit der Einweihung des Gemeinwesenhauses verknüpfen. Am 2. Oktober werde man das Richtfest feiern, kündigt Schulleiter Martin Raisch an. Im Gemeinwesenhaus werden neben der Mensa auch Räume für die Ganztagsbetreuung geschaffen. Das Jugendhaus wird ebenfalls einziehen, was für die Schulsozialarbeit eine deutliche Erleichterung bedeutet.

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