Tübingens OB Boris Palmer fragt sich, was die Sprayer mit ihren Botschaften sagen wollen – und kann über die illegalen Graffitis nur den Kopf schütteln. Foto: Horst Haas

Der Tübinger OB Boris Palmer ist genervt von den illegalen Graffitis in seiner Stadt. Mit mehreren Maßnahmen sagt er den Sprayern den Kampf an. Wer Hinweise liefert, die zu einer Verurteilung führen, erhält eine hohe Belohnung.

Kopfschüttelnd steht Boris Palmer vor einer der besprühten Wände in den Gassen der Tübinger Altstadt. „Wissen Sie, was damit gemeint ist?“, fragt er und zeigt auf eine Wand mit der Aufschrift „EMF Faschos“. Einen Mehrwert erkennt Palmer in diesem und den weiteren illegalen Graffitis nicht. Eine „Sauerei“ sei das, mit Kunst hätten die Schmierereien nichts zu tun. Der Tübinger Oberbürgermeister (parteilos) hat die Schnauze voll – das unterstreicht er auch durch seine Wortwahl: „Wer denkt sich so einen Scheiß aus?“

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