Marcel Planitz dreht im Rückraum auf. Foto: /Herbert Rudel

Der Handball-Verbandsligist dominiert im Derby klar und wird entsprechend bejubelt, der TV Reichenbach ist mit der 25:30-Niederlage noch gut bedient. Haiser: „Wir haben uns selbst aus dem Spiel geschossen.“

Esslingen - Manchmal kann man an der Verteilung der Auszeiten gut die Geschichte eines Handballspiels erzählen. Im Verbandsliga-Derby zwischen der SG Hegensberg/Liebersbronn und dem TV Reichenbach stand es nach 20 Minuten 10:3 für die SG – da legte TVR-Trainer Volker Haiser bereits zum zweiten Mal die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, und damit so früh, wie er sich selbst aus den vielen Jahren seiner Tätigkeit nicht erinnern konnte. Es half nicht viel, die Reichenbacher liefen auf ein Debakel zu. In der zweiten Hälfte war die Begegnung ausgeglichener, vor allem, weil sie längs entschieden war. Als eine Viertelstunde vor Schluss ein Hauch von Kipp-Gefahr in der Luft lag, die SG führte „nur“ noch mit 24:18, nahm SG-Coach Olaf Steinke eine Auszeit – wenige Minuten später kratzte die Mannschaft am Zehn-Tore-Vorsprung (28:19) und die Reichenbacher waren am Ende mit dem 25:30 (9:18) „noch gut bedient“, wie auch Haiser anerkannte.

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