Viele Beschäftigte haben in der Pandemie ihre Jobs verloren. Foto: imago images/Ralph Peters

Neun Monate Lockdown während der Pandemie. Das hat Hotels und Gaststätten stark getroffen. Doch das allein ist es nicht, meint Inge Nowak.

Hotels und Gaststätten sind von je her personalintensiv. Fehlen geschulte Köche, kann kein Essen die Küche verlassen. Ohne Servicepersonal bleibt der Tisch des Gastes leer. Und übernachten kann auch niemand, wenn geschulte Mitarbeiter fehlen. Auch wenn die Lage vielleicht reichlich überspitzt dargestellt ist – im Grunde machen Hotels und Gaststätten derzeit diese Erfahrungen. Die Konsequenz: Um attraktiver zu werden, denken die Betriebe über Arbeitszeitmodelle und mehr planbare Freizeit für die Beschäftigten nach. Höhere Gehälter gehören natürlich dazu; auch weil zunehmend digital bezahlt wird, was niedrigere Trinkgelder bedeuten könnte. All dies gilt es zu berücksichtigen. Und das ist gut so – will die Branche bei einem erneuten Lockdown, der nicht ausgeschlossen ist, Abwanderung verhindern.

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