Ein zersprengter kleiner Haufen demonstriert auf dem Cannstatter Wasen. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Der anfangs breite Widerstand gegen die Corona-Politik zersplittert. An diesem Wochenende gab’s viele Demonstrationen, aber dabei zog nur ein kümmerlicher Rest durch die Straßen, meint Mathias Bury.

Stuttgart - Wenige Wochen lang konnte sich Stuttgart wieder als Protesthauptstadt Deutschlands fühlen. Auch andernorts wurde gegen die Beschränkungen der Bürger in der Corona-Krise demonstriert, aber nirgendwo kamen so viele Menschen. Der verordnete Stillstand lag wie Blei über der Gesellschaft. Und der Initiator, der sich inzwischen zurückgezogen hat, inszenierte die Demonstrationen geschickt als Kampf für die Grundrechte. Mit viralem Marketing sprach er ein breites Spektrum von Menschen an. Neben besorgten und genervten Bürgern kamen verschrobene Verschwörungstheoretiker und stramme Rechte.

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