Das neue Führungsteam (von links): Marion Laging, Sascha Röck, Christof Wolfmaier, Fabian Diefenbach, Heike Lindenschmid und Markus Tritschler. Foto: oh - oh

Eine Prorektorin und drei Prorektoren für die Hochschule Esslingen wurden vom Senat mit großer Mehrheit gewählt, die Amtszeit beginnt am 1. September und beträgt drei Jahre.

EsslingenDie Hochschule Esslingen hat ihr Führungsteam neu aufgestellt und eine Prorektorin sowie drei Prorektoren für das künftige Rektorat gewählt: So sprachen sich die Mitglieder des Senats mit großer Mehrheit für Marion Laging (Lehre und Weiterbildung), Sascha Röck (Forschung und Transfer), Markus Tritschler (Bau und Infrastruktur) und Fabian Diefenbach (Hochschulentwicklung und Kommunikation) aus. Damit folgten die Senatsmitglieder dem Vorschlag des zukünftigen Rektors Christof Wolfmaier. „Im Vorfeld haben wir uns viel Zeit für Gespräche genommen, ein kompetentes Team aufzustellen. Denn wir haben uns für die Zukunft viel vorgenommen. Ich freue mich sehr, dass der Senat mit so eindeutigem Votum meinem Vorschlag gefolgt ist“, sagte Wolfmaier nach der Wahl.

Das neue Rektorat, zu dem auch Kanzlerin Heike Lindenschmid gehört, wird sein Amt am 1. September antreten. Eine offizielle Amtsübergabe durch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gibt es am 21. Oktober. Die Amtszeit der neuen Prorektorin sowie der Prorektoren beträgt drei Jahre.

Marion Laging (57) lehrt seit 2005 in der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Lehre. Zu den Fachgebieten der Professorin zählen Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit in der Suchtprävention und Suchthilfe, Suchtprävention bei Studierenden sowie die internationale Soziale Arbeit. Als Prorektorin für Lehre und Weiterbildung gehört es zu ihren Aufgaben, die Qualität von Lehre und Studium zu sichern und weiter zu entwickeln. Zudem möchte sie die akademische Weiterbildung als ein Kooperationsprojekt von Wissenschaft und Praxis voranbringen.

Sascha Röck (48) gehört der Fakultät Maschinenbau seit 2014 an. Seine Fachgebiete in der Lehre sind unter anderem Regelungstechnik, Automatisierungstechnik und Simulation. In der Forschung beschäftigt sich der Professor mit Projekten zu Industrie 4.0 und Smart Factory. Er leitet die Transferplattform BW Industrie 4.0 am Campus Stadtmitte und ist Leiter des Virtual Automation Lab (VAL). Der Prorektor für Forschung und Transfer hat die Aufgabe, die anwendungsorientierte Forschung und den Forschungstransfer zu fördern und weiter zu entwickeln. Zudem plant er die Forschungsinfrastruktur an der Hochschule weiter auszubauen, die Sichtbarkeit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forschenden zu erhöhen sowie den neu berufenen Professorinnen und Professoren den Einstieg in die Forschung zu erleichtern.

Markus Tritschler (57) ist seit 2003 in der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt tätig. Seine Fachgebiete sind unter anderem Heizungstechnik, Hydraulik, Monitoring, Nachhaltiges Bauen und Facility Management. Der Professor leitet das Labor Wärme- und Heizungstechnik. Für seine neue Aufgabe als Prorektor für Bau und Infrastruktur hat er sich zum Ziel gesetzt, den Neubau in der Weststadt eng zu begleiten, den Sanierungs- und Investitionsstau abzubauen und die nachhaltige Entwicklung der Hochschule zu fördern. Außerdem möchte er durch Verbesserung der Infrastruktur die Digitalisierung unterstützen.

Fabian Diefenbach (37) lehrt seit 2017 in der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen am Campus Göppingen. Zu seinen Fachgebieten zählen unter anderem Strategieberatung, Unternehmenssteuerung und -beratung, Entrepreneurship und Finance. Der Professor ist Sprecher der Strukturkommission an der Hochschule Esslingen und Beauftragter für Start-ups am Campus Göppingen. Als neuer Prorektor für Hochschulentwicklung und Kommunikation gehört es zu seinen Aufgaben, die Strategieentwicklung und -umsetzung der Hochschule zu begleiten und den Beitrag der Hochschule zum Gemeinwohl nach innen und außen herauszustellen. Er hat sich außerdem vorgenommen, die guten Kooperationen mit dem lokalen Umfeld weiterzuentwickeln und unternehmerisches Denken und Handeln an der Hochschule zu verankern. (red)