Rauchende Schornsteine, hier in Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg, verursachen eine hohe Feinstaubbelastung. Foto: Imago//Ralf Polle

Weil Gas, Öl und Strom knapp sind, dürfte in diesem Winter mehr denn je mit Kaminöfen geheizt werden. Der Aerosol-Forscher Achim Dittler warnt vor den Folgen: Holz sei ein extrem umweltschädlicher Brennstoff.

Gut zwei Jahrzehnte lang war Achim Dittler bei Daimler dafür zuständig, die Abgase von Nutzfahrzeugen sauberer zu machen. 2017 folgte der promovierte Chemie-Ingenieur dem Ruf des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und wurde Leiter der Arbeitsgruppe Gas-Partikel-Systeme. Als frisch ernannter Professor zog Dittler mit seiner Frau von Stuttgart in ein Reihenmittelhaus nach Stutensee, von dort aus ist er in 20 Minuten mit dem Fahrrad an seinem Arbeitsplatz. Er war mit seinem neuen Leben in der Oberrheinischen Tiefebene glücklich – bis der Herbst kam und in seiner Nachbarschaft die Holzöfen befeuert wurden. „Von da an haben wir gesundheitsschädliche Rauchgase eingeatmet, und mein Asthma, das ich eigentlich längst überwunden hatte, wurde getriggert“, erzählt er. „Ich litt unter Atemnot.“

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