Denkendorfs Tobias Kurz läuft an, schießt – und Tor. Foto: Kehle - Kehle

Der TSV Denkendorf darf im Rennen um die Nichtabstiegsplätze in der Fußball-Bezirksliga weiter hoffen. Die Denkendorfer setzten sich zum ungewohnten Spieltermin am Samstag mit 4:2 (1:1) gegen den TSV RSK Esslingen durch.

DenkendorfDer TSV Denkendorf darf im Rennen um die Nichtabstiegsplätze in der Fußball-Bezirksliga weiter hoffen. Die Denkendorfer setzten sich zum ungewohnten Spieltermin am Samstag mit 4:2 (1:1) gegen den TSV RSK Esslingen durch.

„Du fühlst es, sobald der Ball den Fuß verlässt – der wird richtig gut. Das ist natürlich ein geiles Gefühl, wenn der Ball dann reingeht.“ So beschrieb Tobias Kurz seinen Freistoß aus der Nachspielzeit. Der Schuss war aus 20 Metern halblinker Position präzise ins linke obere Eck gegangen. Ein sehenswerter Treffer, der den Denkendorfern das 3:2 und damit letztlich den so wichtigen Sieg brachte. „Die Mannschaft hat zusammengehalten und bis zum Schluss an sich geglaubt, das haben wir gut gemacht,“ sagte der 26-Jährige, der bereits seit seinem sechsten Lebensjahr für die Denkendorfer aufläuft.

Sein Trainer Thorsten Schöllkopf war sichtlich erleichtert: „Wir wollen die nächsten Wochen einfach weiter Gas geben. Der Sieg war extrem wichtig, auch für die Moral der Mannschaft.“ Durch die Niederlage des FTSV Kuchen rücken die Denkendorfer bis auf zwei Zähler an diese heran. Kuchen steht auf Platz 13, der Stand jetzt zur Relegation berechtigt. Ausschlaggebend hierfür sind auch die Ergebnisse aus der Landesliga.

Der TSV RSK steht weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat 16 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz – bei noch 18 zu vergebenden Punkten ein nahezu chancenloses Unterfangen. Auch der Trainer Thomas Wastl gibt sich diesbezüglich keinen Illusionen hin. „Den Ball vor dem 2:2 müssen wir drei Mal klären. Wir haben uns trotz allem nicht schlecht verkauft, so wie die ganze Saison“, sagte er. „Es ist uns einfach nicht gelungen, mehr Spiele in unsere Richtung zu drehen.“

Der erste Durchgang war ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten gute Tormöglichkeiten. In Durchgang zwei waren die Esslinger bis zur 75. Minute spielerisch überlegen, dann aber wollten Sie die Führung nur verwalten. Denkendorf wurde immer stärker und drängte auf Tore. Letztendlich war es ein umkämpfter, aber nicht unverdienter Sieg.

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