Im Kerngebiet der „Regio Bodensee“ wohnen etwa 4,1 Millionen Menschen. Foto: imago images/Future Image/Robert Schmiegelt

Die Länder und Kantone rund um den Bodensee könnten die geltenden Reisebeschränkungen aus mehreren Gründen nicht mehr nachvollziehen – und machen sich laut dem Vorarlberger Landeschef Markus Wallner für die Öffnung der Grenzen stark.

Bregenz - Die Regionen rund um den Bodensee machen sich laut dem Vorarlberger Landeschef Markus Wallner (ÖVP) für die Öffnung der Grenzen stark. „Die Regionen rund um den See setzen sich verstärkt in Richtung ihrer Bundesregierungen für eine Grenzöffnung ein“, sagte Wallner am Dienstag nach einer Videokonferenz mit den Regierungschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Die Stimmung in den Regionen sei eindeutig.

Traditionell starker Austausch

Die Länder und Kantone rund um den Bodensee könnten die geltenden Reisebeschränkungen aus mehreren Gründen nicht mehr nachvollziehen, so Wallner, der derzeit IBK-Vorsitzender ist. So seien unter anderem die Infektionszahlen überall vergleichbar niedrig und rückläufig. „Das Verständnis von Wirtschaft und Bevölkerung für eine weitere Schließung der Grenzen ist nicht mehr da. Wir brauchen in dieser Vierländerregion mit traditionell starkem Austausch rasch eine Lösung“, stellte Wallner fest.

Die 1972 gegründete IBK ist ein kooperativer Zusammenschluss der Regierungen der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone. Mitglieder sind in Deutschland die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, in der Schweiz die Kantone Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell-Außerrhoden, Appenzell-Innerrhoden sowie das Fürstentum Liechtenstein und in Österreich das Bundesland Vorarlberg. Im Kerngebiet der „Regio Bodensee“ wohnen etwa 4,1 Millionen Menschen.

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