Die Angst treibt die Leute ins Abstrich-Drive-in Foto: dpa

Viele Menschen wollen sich vorsichtshalber auf das Coronavirus testen lassen, aber die Ressourcen an Personal und Material sind knapp. Kreisärzteschaft und Landratsamt haben deshalb strengere Regeln für die Auswahl der Probanden umgesetzt – obwohl zur Erforschung der Pandemie so viele Tests wie möglich wünschenswert wären.

Kreis Esslingen - Rainer Graneis war am Montag vergangener Woche selbst zugange im Drive-in-Abstrichzentrum auf der Messe. Der Nellinger Sport- und Allgemeinmediziner, zugleich Vorsitzender der Kreisärzteschaft Esslingen, spricht von einem „mörderischen Tag“, von überlastetem Fachpersonal und einem enormen Andrang von Menschen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollten. Graneis selbst nahm 680 Abstriche vor, „nur sieben oder acht waren positiv“. Ein gigantischer Aufwand für eine geringe Trefferquote. Insgesamt wurden bis vergangenen Freitag in den beiden Abstrichzentren im Kreis Esslingen (Messe und Nürtingen) rund 5000 Tests durchgeführt,davon waren 360 – gut sieben Prozent – positiv.

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