Der Minister betonte, zahlreiche Lehrkräfte und Kitabeschäftigte hätten am Montag schon erfolgreich Termine gebucht. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Baden-Württemberg macht für Kita-Beschäftigte und Lehrer eine Impfung gegen das Coronavirus ab sofort möglich. Nach Startproblemen soll die Vergabe von Impfterminen nun problemlos möglich sein.

Stuttgart - Die Startprobleme bei der Vergabe von Impfterminen an Erzieherinnen und Lehrkräfte sind nach den Worten von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) gelöst. „Die Terminvergabe über die Hotline und die Website funktioniert inzwischen, es gab wohl am frühen Morgen Anlaufschwierigkeiten, die inzwischen behoben wurden“, teilte der Minister der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit. Die Opposition hatte Lucha zuvor vorgeworfen, er habe mal wieder Erwartungen geweckt, die er nicht erfüllen könne.

Darum wird die frühe Impfung möglich

Der Minister betonte dagegen, zahlreiche Lehrkräfte und Kitabeschäftigte hätten am Montag schon erfolgreich Termine gebucht. „Aber leider können bei der Vielzahl an Anrufen nicht alle sofort in den ersten zwei Stunden zum Zug kommen. Hier muss ich einfach um etwas Geduld bitten.“ Alle Lehrer und Erzieherinnen erhielten ein Impfangebot, versicherte der Grünen-Politiker. „Dieses Versprechen halten wir, auch wenn heute früh nicht alle auf Anhieb zum Zug gekommen sind.“

Lucha hatte bereits am Samstag erklärt, dass die Impfungen von Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräften vorgezogen würden. Möglich wird die frühere Impfung vor allem dadurch, dass von dem Impfstoff Astrazeneca reichlich vorhanden ist. Der Impfstoff wird in Deutschland zurzeit nur Menschen zwischen 18 und 64 Jahren verabreicht - es fehlen Daten zur Wirkung bei Älteren.

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