Die meisten Mitarbeitendenim Gesundheitssektor sind bereits geimpft. Foto: dpa/Fabian Sommer

Im Gesundheitswesen müssen seit Mitte März alle Beschäftigen geimpft sein, fast 1000 Mitarbeitende im Kreis Esslingen haben den erforderlichen Nachweis jedoch nicht vorgelegt. Ihnen droht jetzt ein Beschäftigungsverbot.

Seit gut einer Woche gilt nun bereits die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte von Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. 949 Mitarbeitende wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises bisher gemeldet. Sie alle sind nicht geimpft, nicht genesen und haben auch kein Attest eines Arztes vorgelegt. In einigen Fällen besteht wohl auch Zweifel an der Echtheit des Nachweises. In ganz Baden-Württemberg handelt es sich um über 17 000 Beschäftigte. Die Fallzahl im Kreis wachse stetig, teilte das Gesundheitsamt mit, da laufend weitere Meldungen eingingen. Noch bis Ende des Monats hätten die Einrichtungen Zeit, die entsprechenden Daten zu übermitteln. Dann ist das Gesundheitsamt am Zug und geht in die Einzelfallprüfung. Wie lange dies dauern wird, kann die Behörde noch nicht absehen. „Hierzu müssen zunächst noch erste Erfahrungen gesammelt werden.“

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