„Schwoba essat koin Knoblauch“, sagte der Vater von Max Mammel immer. Der Sohn ist anderer Meinung. Foto: /Andreas Reiner

Nichts trendet auf Tellern so sehr wie Nahrungsmittel aus der Region. Auf der Schwäbischen Alb baut Familie Mammel das neue heimische Superfood an: ausgerechnet Knoblauch.

Alma ist immun geworden. Die 14-Jährige zieht eine Riesenknolle aus dem Ackerboden. Schale für Schale pult sie ab. Dazwischen gleißen Knoblauchzehen so weiß wie der Satinstoff eines Hochzeitskleids. Nur die Duftschwaden passen nicht so recht zur klassischen Vorstellung mitteleuropäischer Festdiners. „Ich glaube, wir stinken alle ziemlich. Aber ich merke das gar nicht mehr“, sagt Alma.

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