Michael Seiz auf Bahn Nummer 3, dem „Looping“. Wer den Dreh raus hat, kann auch dieses Hindernis mit nur einem Schlag bezwingen. Foto: Gottfried Stoppel

Gut 60 Jahre nach seiner Erfindung ist Minigolf noch immer ein beliebter Freizeitspaß. Michael Seiz, ehemals Vorstandsmitglied im Deutschen Minigolfverband, hat uns mit auf die Anlage nach Schwaikheim genommen: zum großen Vergnügen auf kleinen Bahnen.

Das Runde muss ins Runde. Und man möchte es kaum glauben: „Tatsächlich kann man jede einzelne der 18 Bahnen mit nur einem einzigen Schlag schaffen“, sagt Michael Seiz. Egal ob Looping, Vulkan, Schanze, Kippe oder wie sie sonst noch heißen – jedes Hindernis lässt sich mit einem „Hole in one“ meistern. Vorausgesetzt, die Präzision stimmt und man behält die Nerven. „19 Schläge hatte ich hier in Schwaikheim zu meiner aktiven Zeit als Wettkampfspieler schon öfter geschafft. Aber einmal, da bin ich mit nur 17 Schlägen auf dem Konto ans letzte Hindernis“, erinnert sich der Winnender. Der persönliche Rekord zum Greifen nah. Die perfekte Runde. Doch ausgerechnet das Labyrinth, eigentlich kein Angstgegner wie der Looping – „den nenne ich eigentlich meine Seufzer-Bahn“ – machte Seiz an jenem Tag einen Strich durch die Rechnung. So wurden es halt wieder mal 19 Schläge. Durchschnaufen, weitermachen.

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