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Am Freitag werden zahlreiche Menschen gegen Rechts demonstrieren, parallel läuft eine Kundgebung für das klassische Familienmodell.

StuttgartZunächst war unter dem Motto „Gemeinsam Vielfalt leben“ eine kleine Kundgebung geplant, nun rechnen die Veranstalter mit mindestens 1000 Teilnehmern: An diesem Freitag demonstrieren ab 14.30 Uhr auf dem Karlsplatz zahlreiche Initiativen „gegen Rassismus, Sexismus und Homo- und Trans- Feindlichkeit, für Liebe Respekt, Bildung und Gleichberechtigung“. Am Donnerstag wurde bekannt, dass auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) aufs Podium steigen will. Die Veranstaltung „Gemeinsam Vielfalt leben“ war ursprünglich als kleiner Gegenpol zu einer ebenso kleinen Kundgebung der konservativen Organisation „Demo für alle“ gedacht, die am Freitag ab 15 Uhr auf dem Marktplatz stattfindet und für das klassische Familienmodell aus Vater, Mutter und Kindern demonstriert. Die Organisation reist derzeit mit einem „Bus der Meinungsfreiheit“ durch Deutschland, um über ihr Anliegen zu informieren, und die Veranstalter rechnen mit rund 100 Teilnehmern.

Wegen der Vorfälle in Chemnitz habe sich das Vorhaben der Gegendemo nun zu einer „großen Demonstration für Vielfalt und Respekt, einer Demonstration gegen rechts“ ausgeweitet, informierte die veranstaltende Organisation „100% Mensch“. lsw

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