Ein Spatenstich für neue (Wohnungs-)Bauprojekte: Dieses Bild soll es in Esslingen wieder häufiger geben. Foto: SDMG/Kohls

Bezahlbarer Wohnraum ist in Esslingen ein rares Gut. Weil sich immer mehr Menschen bei der Suche nach einer passenden Wohnung schwertun, sollen in den kommenden Jahren 3300 neue Wohnungen entstehen. Ein entsprechendes Konzept hat die Verwaltung vorgelegt – der Gemeinderat soll demnächst darüber beraten.

Esslingen - Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch mittlerweile wird es für immer mehr Menschen zum Problem, eine passende Wohnung zu finden, die ihren Bedürfnissen gerecht wird – und die sie sich leisten können. „Heute ist der Wohnraummangel eine der zentralen po­litischen Herausforderungen“, weiß man im Esslinger Rathaus. „Wem es nicht gelingt, aus dem Erwerbseinkommen die Kosten der Wohnung aufzubringen, ist in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht.“ Und nicht genug damit: Weil sie sich zentralere Lagen nicht mehr leisten können, müssen viele ins Umland ausweichen und zur Arbeit pendeln – mit allen Folgen für das Verkehrsaufkommen. Weil ein ausreichendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum nicht nur eine sozialpolitische Herausforderung ist, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, die Fachkräfte suchen, will die Stadt Esslingen zur Wohnungsbau-Offensive blasen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass bis 2027 mehr als 3300 neue Wohnungen entstehen können. So sollen Baulücken erfasst und Grundstückseigentümer gezielt angesprochen werden, was auf ihren Flächen machbar wäre. Ein Konzept, wie der Wohnungsbau angeregt werden kann, hat die Verwaltung unlängst vorgelegt. Demnächst soll es im Gemeinderat ausführlich diskutiert werden.

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