
Kühlgeräte wie Split-Klimaanlagen bestehen aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Sie müssen nicht nur zum Kühlen verwendet werden, sie können auch das ganze Jahr über verwendet werden: um zu heizen. Zunächst sollte man hierzu wissen, dass nicht alle Klimaanlagen zum Heizen geeignet sind. Um eine Klimaanlage zum Heizen nutzen zu können, muss diese im reversiblen Betrieb arbeiten können.„Das heißt, dass der Kältemittelkreislauf in entgegengesetzter Richtung arbeiten kann“, erklärt Jürgen Egeler, Geschäftsführer der Maier + Egeler Elektrotechnik GmbH.
Vergleichen kann man das mit der Arbeitsweises einer Wärmepumpe. Statt die Wärme aus den Räumen nach draußen abzuleiten, entzieht die Klimaanlage der Außenluft Wärme und leitet sie ins Gebäude. Die meisten Geräte verfügen dabei über einen Heizmodus und die gewünschte Temperatur kann vom Nutzer einfach eingestellt werden
Verwendung während der Übergangsjahreszeiten
Ob das Heizen mit der Klimaanlage sinnvoll ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie der Art des Geräts, den Temperaturen und den Räumlichkeiten. Am besten eignet sich die Verwendung während der Übergangsjahreszeiten, wenn es draußen nicht zu kalt ist. Wobei es, je nach Gerät und Hersteller, inzwischen Anlagen gibt, die auch bei Minusgraden eine gute Heizleistung haben. Damit Klimaanlagen dauerhaft gut funktionieren, sollten sie regelmäßig überprüft werden.
Die Kombination von Wärmepumpe oder Klimaanlage mit einer Photovoltaikanlage ist effizient und umweltfreundlich, da im Sommer der Solarstrom direkt für den Kühlbetrieb genutzt werden kann. Sie entlastet ältere Heizungen in Übergangszeiten und senkt Energiekosten.
Die Lösung ist demnach besonders klimafreundlich, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Und: „Klimaanlagen gelten als sehr energieeffizient, da sie weniger Strom verbrauchen, als sie an Wärme oder Kälte liefern“, betont Jürgen Egeler.
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