
Rund 90 000 Einbrüche zählte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr. Das bedeutet, dass sich Kriminelle fast alle sechs Minuten Zutritt zu fremden Räumlichkeiten verschafften. Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist damit in etwa genauso hoch wie im Vorjahr. Der Schaden hat pro Bruch im Schnitt aber zugenommen - von etwa 3600 auf 3800 Euro. Wer sein Zuhause besser vor Langfingern schützen möchte, kann sowohl einfachere Tipps als auch aufwendigere bauliche Veränderungen des GDV beherzigen:
Türen und Fenster sichern: Selbst wenn es sich nur um Minuten handelt - wer das Haus verlässt, sollte Türen und Fenster grundsätzlich schließen. Gekippte oder angelehnte Fenster zu überwinden, ist für Kriminelle kein Problem. Zudem können hochwertige Schlösser und Fenstersicherungen Einbrechern den Zutritt erschweren.
Alarmanlagen installieren: Potenzielle Täter lassen sich durch moderne Systeme gut abschrecken. Einbruchsversuche werden sofort gemeldet.
Sichtbarkeit erhöhen: Ist Ihre Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern versehen? Hell erleuchtete Grundstücke sind für Einbrecher weniger attraktiv - die Gefahr, erwischt zu werden, ist ungleich höher.
Nachbarn sensibilisieren: Ein aufmerksamer Blick für ungewöhnliche Vorgänge in der Nachbarschaft hilft, verdächtige Bewegungen frühzeitig zu erkennen und zu melden etwa, wenn Personen die Gegend ausspähen.
Wertsachen dokumentieren: Für die Erstattung durch die Hausratversicherung sind Belege wichtig: Dokumentationen, Fotos, Rechnungen, Seriennummern. Sie helfen auch der Polizei bei der Ermittlung.
tmn