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Die KSK baut30.03.2016

Kreissparkasse startet mit Baggerbiss in zweite Bauphase

Hauptstelle in der Bahnhofstraße weicht dem „Haus der Kunden“

In der Bahnhofstraße reißt ein Bagger ein großes Loch in das ehemalige Hauptgebäude der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. Turetschek
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Esslingen (red) - Die Nachbarn sind längst informiert – jetzt schaffen zwei mächtige Bagger endgültig Fakten: Mit dem ersten Baggerbiss an ihrer bisherigen Hauptstelle startet die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen in die zweite Bauphase an ihrem Stammsitz Esslingen. Phase eins ist mit dem bereits fertiggestellten und bezogenen Verwaltungsgebäude auf dem Vogelsang-Areal so gut wie abgeschlossen. Während Handwerker dem generalsanierten ehemaligen Gasthaus „Falken“ den letzten Schliff verpassen, beginnt der teilweise Rück- und Neubau der Hauptstelle in der Bahnhofstraße. „Durch die Neuorganisation verringern wir die Zahl unserer Standorte in Esslingen von fünf auf zwei. Das bringt Vorteile für uns und unsere Kunden. Wir bauen für die Zukunft und setzen auf kurze Wege“, erklärt Vorstandsvorsitzender Burkhard Wittmacher.

Im „Haus Vogelsang“ konzentriert die Kreissparkasse ihre Verwaltung und verwaltungsnahe Abteilungen. Die nur 300 Meter entfernte Hauptstelle in der Fußgängerzone wird laut Wittmacher zum „Haus der Kunden“. „Das neue Gebäude bietet ein optimales Umfeld für Service und Beratung. Zudem entstehen geeignete Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Die etwa 40 zusätzlichen Stellplätze in unserer Tiefgarage verbessern die Parksituation in der Esslinger Innenstadt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.

Das vom Stuttgarter Büro Auer Weber Assoziierte entworfene Gebäude vereint viele Vorteile unter einem Dach: So liegen im Unterschied zur bisherigen Hauptstelle der Kreissparkasse künftig alle Ebenen auf einem Niveau. Und obwohl das „Haus der Kunden“ niedriger sein wird als der Altbau, vergrößert der Seite 2 von 2 der Pressemitteilung vom 23.03.2016 der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen knapp 23.000 Quadratmeter umfassende Neubau die Nutzfläche um etwa 1.000 Quadratmeter. „Das schafft Platz für weitere Beratungsmöglichkeiten. Wir werden an unserem Stammsitz Esslingen mit einem modernen Finanzdienstleistungszentrum präsent sein, das keine Kundenwünsche offen lässt“, kündigt Wittmacher an.

Im Sommer 2018 sollen zirka 400 Mitarbeiter im „Haus der Kunden“ einen modernen Arbeitsplatz erhalten. Zunächst aber müssen sich zwei Großbagger mit einem Gewicht von je 100 Tonnen durch Stahl und Beton des ursprünglich als Kaufhaus geplanten Altbaus beißen. Die Greifarme der Bagger reichen bis zu 30 Meter weit, die Scheren greifen mit einer Druckkraft von etwa 400 Tonnen zu. In längstens vier Monaten möchte das beauftragte Abbruchunternehmen den älteren Teil der Hauptstelle plattgemacht haben. „Wir sind uns bewusst, dass auch dieser Neubau mit Beeinträchtigungen verbunden sein wird. Gewisse Einschränkungen werden sich jedoch leider nicht vermeiden lassen. Wir bemühen uns aber um Lösungen, um die Belastung für Anwohner, Händler und Passanten so gering wie möglich zu halten“, betont Vorstandsvorsitzender Wittmacher. Insgesamt investiert die Kreissparkasse rund 65 Millionen Euro in ihre Neuorganisation in Esslingen. Bis sämtliche Bauvorhaben abgeschlossen sind, nutzt die Kreissparkasse das Gebäude Neckarstraße 1 (Württemberger Hof) als Interims-KundenCenter.


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