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Bauen & Wohnen05.01.2017

Tipps für altersgerechtes Wohnen

Foto: Ingo Bartussek@fotolia.com
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Ein Umzug in ein Altersheim ist nicht immer nötig. Wer noch relativ fit ist und das eigene Heim oder die eigene Wohnung nicht verlassen möchte, der kann auch über einen Umbau nachdenken. Ein paar bauliche Veränderungen können den Lebenskomfort eines älteren Menschen erheblich verbessern. Gerade wenn absehbar ist, dass  körperliche Beeinträchtigungen bevorstehen. Wie umfangreich der Umbau ist, hängt unter anderem von den Bedürfnissen des Bewohners ab und auch dessen individuellen Ansprüchen.

Einfache Stolperfallen beseitigen

In der Wohnung gibt es viele kleine Fallen, die gerade bei einem älteren Menschen Verletzungen verursachen können. Die Rede ist von einfachen Stolperfallen, die bei einem älteren Menschen schnell zu ernsthaften Verletzungen führen können. Viele dieser Barrieren lassen sich ohne finanziellen oder handwerklichen Aufwand beseitigen. Mögliche Stolperfallen können in diesem Fall Teppiche oder die Fußläufer sein. In diesem Fall empfiehlt es sich diese Bereiche entweder richtig zu befestigen oder die Teppiche ansonsten ganz zu beseitigen, sodass diese Stellen keine Gefahr mehr für den älteren Menschen darstellen. Oft sind durch zu wenig Platz und zu viel Möbel die Stolperfallen größer als bei einer leeren Wohnung. Manchmal kann mit ein paar Handgriffen schon viel getan werden. Wer auf einen Rollator angewiesen ist, der benötigt eine Bewegungsfläche von circa 1,20m mal 1,20 Meter, Rollstuhlfahrer sogar eine Fläche von 1,50 mal 1,50 Meter.  Gerade in der Nähe von wichtigen Möbeln, wie zum Beispiel dem Bett oder dem Sessel sollte genügend Platz sein. Wer vorhat einen Treppenlift einzubauen oder eine bodengleiche Dusche einzubauen, muss allerdings mit einer höheren Investitionssumme rechnen. Auch elektrische Türöffner oder Bewegungsmelder können das Leben in erheblich vereinfachen.

Zahl der barrierefreien Wohnungen zu gering

Fakt ist, dass viele Wohnungen noch nicht diese Bedingungen erfüllen. In Deutschland gibt es circa 1,4 Millionen barrierefreier Wohnungen. Aufgrund der demografischen Entwicklungen werden aber mindestens drei Millionen solcher Wohnungen benötigt. Da die Bevölkerung in der Regel immer älter wird, ist  diese Tendenz eher steigend als abfallend. Umbauten und Neuanschaffungen können später sehr teuer werden. Es gibt viele Möglichkeiten, wie eine Wohnung von Anfang an altersgerecht eingerichtet werden kann. Breite Türdurchgänge, die Möglichkeiten für einen Rollstuhl oder Rollator, schwellenlose Zugänge zu anderen Zimmern und ein entsprechend angepasster Badezimmer- oder Wellnessbereich können schon sehr viel ändern. Sollten Sie entsprechende Umbaumaßnahmen in Erwägung ziehen, dann sollten Sie sich bei einer entsprechenden Fachperson oder Baufirma Rat holen, damit der Umbau richtig geplant wird und somit am Ende unnötige Kosten gespart werden können.


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