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Bauen & Wohnen19.05.2015

Handwerk bietet solide Ausbildung

Die Wirtschaftsmacht von nebenan weckt Neugier

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(red) – Die Handwerksbetriebe im Gebiet der Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen bilden wieder intensiver aus. 2014 wurden 7,5 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Zudem hat sich die Zahl der Ausbildungsbetriebe erhöht. Gründe für die höhere Ausbildungsbereitschaft sind die gute Auftragslage des Handwerks und der daraus resultierende Bedarf an Fachkräften. Ausgebildet wird inmehr als 100 handwerklichen Berufen vonAwie Augenoptiker bis Zwie Zweiradmechaniker. Auch immer mehr junge Frauen lassen sich im Handwerk ausbilden. Das Angebot einer Teilzeitausbildung in unterschiedlichen Handwerksberufen für junge Eltern und eine gezielte Ansprache imRahmen der Imagekampagne und der Berufsorientierung tragen zu dieser Entwicklung bei. Angesichts der drohenden Fachkräftelücke haben Betriebe und Handwerksorganisationen ihre Aktivitäten gesteigert und bemühen sich mehr um leistungsstarke Auszubildende. So stieg 2014 in der Region Stuttgart der Anteil der Lehrlinge mit mittlerem Schulabschluss um 7,6 Prozent, die Abiturienten nahmen um 5,9 Prozent zu. „Das Handwerk bietet tolle Möglichkeiten, sich im Wunschberuf zu verwirklichen und mit einer Ausbildung die Basis für die Karriere zu legen. Für jede Zielgruppe bietet das komplexer werdende Handwerk enorme Perspektiven. Durch Zusatzangebote während der Ausbildung, das duale Studium und eine systematische Fortbildung ist der Weg ins Handwerk auch für Abiturienten äußerst attraktiv gestaltet.“, erklärt Kreishandwerksmeister Karl Boßler. Den richtigen Ausbildungsberuf zu finden, ist nicht leicht. Einblicke erhalten Interessierte etwa auf der online- Plattform azubi-tv, auf der in kurzen Clips die vielfältigen Ausbildungsberufe im Handwerk vorgestellt werden. Vor der Kamera stehen keine Schauspieler, sondern echte Azubis. Sie zeigen, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was ihren Handwerksberuf so spannend macht. Unter dem Clip werden freie Lehrstellen und Praktikumsplätze in der Region aufgelistet. Ein Praktikum vor einer Ausbildung hilft, vertiefende Einblicke in den betrieblichen Alltag zu erwerben und die Entscheidung für eine Ausbildung für beide Seiten abzusichern. „Im Rahmen eines Praktikums erkennen Schüler und Betrieb sehr schnell, ob beide Seiten zusammenpassen.“, sagt Boßler. So könne Ausbildungsabbrüchen vorgebeugt werden. „Das Internet, die Präsenz auf Ausbildungsmessen oder beim Tag des Handwerks am 19. September tragen dazu bei, einen Überblick über Karrieremöglichkeiten im Handwerk zu erhalten. So werden Schulabgänger, Lehrer und Eltern unterstützt.“, sagt Boßler mit dem Hinweis auf Beratungsangebote der Handwerksorganisationen.


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