Die eine Baustelle bei Weil der Stadt geht, die nächste kommt. Foto: dpa

Nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit ist die Straße zwischen Hausen und Heimsheim wieder frei. Doch die nächste Baustelle in der Region steht bereits in den Startlöchern.

An diesem Dienstag, 18. November, ist es endlich soweit: Nach neun Monaten Baustelle wird die Landesstraße 1179 zwischen dem Weil der Städter Teilort Hausen (Kreis Böblingen) und Heimsheim(Enzkreis) wieder für den Verkehr freigegeben. Das teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit.

Auf einer Strecke von 2,2 Kilometern Länge wurde in zwei Abschnitten die Fahrbahn saniert. Zuletzt war der Abschnitt zwischen dem „Deutschen Kaiser“ und dem Ortseingang Heimsheim dran, der nun freigegeben werden soll. Im Anschluss wird noch der Gehweg im Bereich Hausen unter halbseitiger Sperrung fertiggestellt. Dies soll etwa drei Wochen dauern.

Schwieriger Untergrund sorgt für lange Baustelle

Neben der Fahrbahnsanierung wurden neue Leitplanken installiert und zwei Radweg-Übergänge eingerichtet. Für Weil der Stadt wurden neue Versorgungsleitungen verlegt und ein Gehweg zum örtlichen Industriegebiet Neuwiesen angelegt.

Die L1179 zwischen Heimsheim und Hausen wurde erneuert. Foto: RP Karlsruhe

Die Kosten dafür betragen vier Millionen Euro, von denen 3,6 Millionen Euro das Land zahlt und der Rest die Stadt Weil der Stadt. Laut Regierungspräsidium war es aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse keine einfache Baumaßnahme. Die Straßensperrung hatte – gemeinsame mit weiteren Baustellen – zu einem regen Schleichverkehr über Nebenstrecken geführt.

Mit dem Ende der Baustelle kann der Verkehr zwischen Weil der Stadt und Heimsheim wieder frei fließen. Dafür kündigt sich bereits die nächste Straßenbaustelle außerhalb der Keplerstadt an. So wird von Montag, 1. Dezember an, auf der B 295 zwischen Weil und Simmozheim die Straßenentwässerung erneuert. Zudem entsteht ein neues Regenklärbecken.

Parkplatz „Reifenloch“ wird zum Nadelöhr auf der B295

Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt, soll der Verkehr auf der B 295 aufrecht erhalten und über den Parkplatz „Reifenloch“ umgeleitet werden. Dazu muss dieser erneuert werden. Deshalb ist die B 295 ab 1. Dezember für eine Woche halbseitig gesperrt. Eine Ampel soll den Verkehr regeln. Im Bereich des Parkplatzes wird anschließend das bestehende oberirdische Regenbecken durch ein unterirdisches ersetzt. Zudem werden Zu- und Ablaufkanäle erneuert.

Diese Baumaßnahmen sollen erst Ende 2026 abgeschlossen sein. Laut RP können bestimmte Arbeiten nur in bestimmten Zeitfenstern erfolgen. Die Gesamtkosten liegen bei 1,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.