Gut sechs Prozent weniger Menschen als im Vorjahr haben 2020 erstmals ein Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule im Südwesten begonnen. (Symbolbild) Foto: dpa/Guido Kirchner

Seit zwei Jahren gibt es weniger Studienanfänger an den Hochschulen in Baden-Württemberg. Was ist der Grund dafür?

Stuttgart - Seit zwei Jahren gibt es weniger Studienanfänger an Hochschulen in Baden-Württemberg. Laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamts begannen im Wintersemester 2020 etwa 57 300 Menschen erstmals ein Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule im Südwesten. Das waren gut sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Südwesten gibt es 104 Hochschulstandorte

Im Wintersemester 2019 waren es nach Angaben der Landesstatistiker noch etwas mehr als 60 900 Erstsemester-Studenten gewesen. Bereits zwischen 2018 und 2019 waren die Zahlen eingeschriebener Hochschulstarter rückläufig. Im südwestlichen Bundesland gibt es 104 Hochschulstandorte, die dem Statistischen Landesamt Auskünfte über die Zahl der Studienanfänger geben.

Die Anzahl der eingeschriebenen Studenten stieg leicht gegenüber dem vergangenen Wintersemester um 2,1 Prozent auf knapp 364 000. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 7300 Studierenden. In den Jahren davor war die Anzahl seit 2016 gesunken, teilten die Landesstatistiker mit.

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