Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: In der Zeller Alleenstraße baut die Stadt derzeit mit der EWB 70 öffentlich geförderte Mietwohnungen. Foto: Roberto Bulgrin

Die Freien Wähler halten den Entwurf für ein neues Wohnraumversorgungskonzept für unausgegoren und begrüßen es, dass die Stadt ihn zurückgezogen hat. Der Mieterbund wirft den Freien Wählern Blockadehaltung vor.

Esslingen - Obwohl das Esslinger Rathaus seinen Entwurf für ein überarbeitetes Wohnraumversorgungskonzept zurückgezogen hat, geht der Streit über die künftige Wohnungspolitik in der Stadt weiter. In einer Pressemitteilung haben die Freien Wähler jetzt ihren Antrag erläutert, der letztendlich dazu führte, dass die Verwaltung das Thema vorerst auf Eis gelegt hat. Sie fordern erst eine detaillierte und umfassende Betrachtung wohnungspolitischer Voraussetzungen und Maßnahmen, bevor man an die Verteilung von Wohnraum herangehe. Der Deutsche Mieterbund Esslingen-Göppingen wirft den Freien Wählern indessen vor, die Verbesserung der „äußerst angespannten Wohnsituation“ in Esslingen zu verschleppen. Und das, obwohl in der Stadt 3000 Wohnungen fehlten und mehr als 300 Haushalte in Wohnungsnot seien.

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