Vorläufige Insolvenz: Bei der Wurzel Mediengruppe läuft der Geschäftsbetrieb bis Jahresende normal weiter. Die Beschäftigten erhalten Insolvenzgeld. Foto: Roberto Bulgrin

Teile der Wurzel Mediengruppe mit Hauptsitz in Esslingen haben beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Grund seien auch die schwierigen Marktverhältnisse in der Printbranche. Doch die Gewerkschaft ver.di übt heftige Kritik an der Unternehmensführung und dem Umgang mit Mitarbeitenden.

Esslingen - Schlechte Nachrichten kurz vor dem Wochenende: Vier Gesellschaften der Wurzel Mediengruppe haben beim Amtsgericht Esslingen einen Insolvenzantrag gestellt. 197 Beschäftigte sind vor allem am Hauptsitz in Esslingen davon betroffen. Das Unternehmen selbst möchte sich nicht zu der aktuellen Lage äußern. Doch Dietmar Haffa, der vom Amtsgericht bestellte, vorläufige Insolvenzverwalter, betont, dass bereits „Interessensbekundungen möglicher Übernehmer“ vorliegen. Die Gewerkschaft ver.di stellt der Wurzel Mediengruppe dagegen ein schlechtes Zeugnis aus: „Es ist eigentlich nicht schade, wenn solche Unternehmen vom Markt verschwinden. Schade ist es nur um die Beschäftigten“, erklärt Fachbereichsleiter Siegfried Heim.

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