Hilft eine Kaufprämie für Autos, um die Wirtschaft anzukurbeln? Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Neckar-Fils im Arbeitgeberverbands Südwestmetall fordert ein Konjunkturprogramm. Das größte Problem der Wirtschaft zurzeit ist die schwache Nachfrage.

Esslingen - Das größte Problem der Unternehmen in der Region ist die fehlende Nachfrage. Zu dieser Einschätzung kommt der Vorsitzende der Bezirksgruppe Neckar-Fils des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und geschäftsführende Gesellschafter der Eberspächer-Gruppe, Martin Peters. Peters sagte am Freitag in Esslingen: „Viele Konsumenten halten sich angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage mit größeren Anschaffungen zurück, was wiederum viele Unternehmen von Investitionen abhält. Deshalb brauchen wir jetzt schnell ein Paket mit Kauf- und Investitionsanreizen, um den Wirtschaftskreislauf wieder in Fahrt zu bringen.“ Mit solch einem Konjunkturpaket habe man schon in der großen Finanz- und Wirtschaftskrise vor rund zehn Jahren gute Erfahrungen gemacht, so Peters: „Die Wirtschaftsleistung war relativ rasch wieder auf Vor-Krisen-Niveau und die massiv angestiegenen Kurzarbeiterzahlen sind schnell gesunken.“ Wie damals sollte auch ein heutiges Programm zur Wiederbelebung der Wirtschaft neben anderen Elementen eine Kaufprämie für Autos umfassen, so der Bezirksgruppen-Vorsitzende. Die Bezirksgruppe Neckar-Fils ist eine von 13 Bezirksgruppen von Südwestmetall in Baden-Württemberg und betreut gemeinsam mit dem Unternehmensverband Südwest e.V. rund 150 Betriebe mit über 47.000 Beschäftigten in den Landkreisen Esslingen und Göppingen.

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