Rudolf Hangs hat die Zeitbombe seines Onkels Georg Elser nachgebaut. Foto: Gottfried Stoppel/dpa

Mit einer Zeitbombe wollte Georg Elser Hitler stoppen. In Winterbach erinnert sein Neffe Rudolf Hangs an ihn – mit einem Nachbau, der jedes Jahr am 8. November „explodiert“.

Rudolf Hangs lehnt sich nach vorne. Er beugt sich über das hölzerne Gehäuse, in dem zwei Uhren übereinander montiert sind. Es klickt – und kurz darauf ertönt ein lauter Knall. So klingt sie, die Bombe und „Höllenmaschine“ seines Onkels Georg Elser, die am Abend des 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller explodierte. Mit dem Ziel, Adolf Hitler und seine engsten Gefolgsleute zu töten.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.