Achim Adamietz (Bild links) ist überzeugt davon, dass die Werkrealschule für seinen Pflegesohn genau das richtige ist. Denn manche Kinder bräuchten eine engmaschige Betreuung, wie sie nur von den Werkrealschulen geleistet werden könne. Foto: privat/Adobestock

Knapp 1600 Kinder in Stuttgart besuchen eine Werkrealschule. Für sie sei diese Schulart wichtig und müsse erhalten werden, sagt ein Vater – und will kämpfen.

Mit 14 hat man Träume. Der Pflegesohn von Achim Adamietz träumt davon, Stadtbahnfahrer bei der SSB zu werden. Er sei ein riesiger Fan und habe sogar ein T-Shirt und eine Vesperdose mit dem Logo des Stuttgarter Nahverkehrsbetriebs. Als kleiner Junge habe er immer auf dem vordersten Sitz gekniet und dem Stadtbahnfahrer zugeschaut, erzählt der Siebtklässler. Er weiß, um sein Ziel zu erreichen, braucht er einen anerkannten Abschluss. „Dafür strenge ich mich an – und Mama und Papa helfen mir.“

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