Ministerpräsident Winfried Kretschmann (l.) und Oppositionsführer Andreas Stoch (SPD) Foto: dpa/Marijan Murat

Der Ministerpräsident und seine Grünen rechtfertigen die „Notbremse“ und werden schulpolitisch aktiv. Der Verband Bildung und Erziehung sagt: Kultusministerin Eisenmann ist untergetaucht.

Stuttgart - Baden-Württembergs Schüler sollen nach Ostern wieder in die Klassenzimmer zurückkehren können, wenn sie und ihre Lehrer sich mindestens zweimal pro Woche testen lassen. Dies kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann an: „Wir brauchen eine hohe Teilnahmequote“, sagte er in einer Landtagsdebatte über die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Pandemie. Er erwägt auch eine Testpflicht: „Das loten wir rechtlich aus.“ Alle Klassenstufen sollten so zumindest die Chance auf Wechselunterricht erhalten, so der Grünen-Politiker. Er werde sich deswegen in der kommenden Woche mit Eltern und Schulen in Verbindung setzen.

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