Der DWD erwartet ab Donnerstag eine Woche Dauerfrost. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Baden-Württemberg wurde am Wochenende vom winterlichen Wetter-Chaos verschont. Zwar bleiben die großen Schneefälle in den kommenden Tagen aus, doch es wird eisig kalt.

Stuttgart - Ein Schnee-Sturm sorgte am Wochenende in Teilen Deutschlands für Chaos. In Baden-Württemberg staunten die Menschen über ein anderes Wetterphänomen. Sand aus der Sahara verlieh dem Himmel eine gelb-rötliche Trübung. Ab Mittwoch macht sich der Winter auch wieder in Stuttgart und Region deutlich bemerkbar, wie Thomas Schuster, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), sagt.

Mitte der Woche lohnt es sich Mütze, Handschuhe und Schal auszupacken. Während am Dienstag bei Höchstwerten um den Gefrierpunkt einzelne Schauer möglich sind, sinken am Mittwoch die Temperaturen deutlich und es schneit. Der Wetterexperte rechnet allerdings nur mit wenig Schnee, ein bis fünf Zentimeter könnten runterkommen.

Nachts Temperaturen um die -10 Grad

„Von Donnerstag an gibt es eine Woche Dauerfrost“, sagt Schuster. Die Tageshöchstwerte liegen bei etwa -3 Grad, in der Nacht zeigt das Thermometer dann bis zu -12 Grad an. Schnee fällt nicht mehr, tagsüber bleibt es trocken und sonnig, wie Schuster ausführt. Da kein neuer Niederschlag kommt, rechnet der Wetterexperte nur vereinzelt mit Glätte. „Es ist keine verbreitete Unwetterlage, nur weil es kalt wird“, sagt der Meteorologe. Da sich an der Wetterlage bis zum Donnerstag der nächsten Woche wenig ändert, wird es am Wochenende kalt, aber trocken und sonnig.

Die Temperaturen seien für Februar nicht ungewöhnlich, eher der Umstand, dass es eine Woche am Stück derart kalt bleibt. „Es ist eine richtige Kälteperiode, das ist eigentlich selten für Februar“, so Thomas Schuster.

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