„Das Beste am Putzen ist nicht das Putzen selbst, sondern das Ergebnis“, sagt Julian Fischer. Foto: dusanpetkovic1 - stock.adobe.com/dusan petkovic

Männer und putzen? Das passt nicht zusammen – heißt es zumindest. Vorurteile aber spornen unseren Protagonisten an, jeden Samstag greift er zu Mikrofasertuch und Zitronen-Scheuermilch.

Julian Fischer steht dazu: Er putzt gerne und regelmäßig – meistens am Samstagnachmittag. Dann ist die ganze Wohnung dran, 90 Quadratmeter. Wenn er so gut wie fertig ist und nur noch die Putzlappen im Keller aufhängen will, trifft er oft seine Nachbarn. Sie, ein Ehepaar mit dreijährigem Kind, kommen gerade aus der Stadt zurück, haben eingekauft, Eis gegessen. Was man samstags halt so macht. Aber putzen? Sie denken sich bestimmt: Der putzt mal wieder. Glaubt Julian Fischer zumindest. Mit den Nachbarn über das Putzen gesprochen hat er nie. Ihr Lob, dass seine Wohnung immer so aufgeräumt sei, freut ihn.

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