In der Stuttgarter Anlaufstelle Abas finden Menschen wie die 20-jährige Ronja Hilfe bei Essstörungen. Trotz hoher Nachfrage könnten Angebote nun wegfallen, weil die Stadt sparen muss.
Ronja liegt auf einer Matte, die Augen geschlossen. Sie spürt in ihr rechtes Bein hinein: Kribbelt es? Fühlt es sich schwer oder leicht an? Gedanklich wandert sie so durch ihren ganzen Körper – von den Zehen bis zu den Ohren. Bodyscan heißt diese Achtsamkeitsübung, die Teil des Kurses „Achtsam Essen“ der Anlaufstelle für Menschen mit Essstörung (Abas) in Stuttgart ist. Was simpel klingt, kann für viele enorm herausfordernd sein – besonders für Menschen mit einer Essstörung.
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