Während der dreistündigen Tour durch den Schurwald greifen die Spaziergängerinnen auch zur Spiegelplatte. Hält man sich die unter die Nase, geht der Blick direkt ins grüne Blätterdach, Foto: Katja Eisenhardt

In Japan kann Waldbaden sogar vom Arzt verschrieben werden. Im Rahmen der Deutschen Waldtage hatten Interessierte die Möglichkeit, in Plochingen den neuen Wellness-Trend auszuprobieren.

Plochingen - An diesem sommerlichen Sonntagnachmittag hat sich beim Klettergarten auf dem Stumpenhof eine besondere Gruppe zusammengefunden: Försterin und Waldpädagogin Elke Rimmele-Mohl vom Kreisforstamt in Kirchheim hat im Rahmen der Deutschen Waldtage zum Waldbaden eingeladen. Für die rein weiblich besetzte Truppe ist es eine Premiere. Entsprechend gespannt sind alle, was sie während der dreistündigen Tour erwartet. Nur rund zweieinhalb Kilometer lang ist die Strecke. Die lange Dauer spiegelt den Sinn des Waldbadens wider: mit Ruhe durch den Wald gehen, entschleunigen, entspannen und dabei alle Sinne aktivieren. Schritt eins: Mobiltelefone bleiben für die nächsten drei Stunden lautlos in den Rucksäcken.

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