Foto: Pexels/Max Vakhtbovych

Wer beim Hausbau glaubt, die Entscheidungslast in Bezug auf Fenster liegt allein darin, wo sie platziert werden, hat den Umfang an Auswahl und Faktoren nicht bedacht, die damit zusammenhängen. Welche Fensterarten es gibt und was zu Ihrem Haus und Ihren Plänen passt, erfahren Sie hier.

Warum sind gute Fenster so wichtig?

Fenster sind keine reine Ästhetikentscheidung. Sie sind entscheidend für Sicherheit, Schallschutz und Wärmedämmung Ihres Hauses. Das ist auch der Grund, aus dem Sie den Einbau immer Spezialisten überlassen sollten. So garantieren Sie, dass sie ideal in die Außenwand eingebaut werden und eine lückenlose, luftundurchlässige Dämmung entstehen kann.

Wer den Service des Fenstereinbaus in Ihrer Umgebung zu den kostengünstigsten Konditionen anbietet, finden Sie über den Vermittlungsservice von Gelbe Seiten heraus. Hier stellen Sie Ihren Auftrag ein, und erhalten Angebote interessierter Firmen. Durch diesen Überblick lässt sich leicht entscheiden, welches Angebot passt.

Sicherheit

Haustüren sind nicht der einzige Zugang zu Ihrem Haus. Einbrecher können sicherheitsschwache Fenster leicht brechen oder ihre Verriegelungen aufhebeln. Für Fenster in Bodennähe sollte man sich deshalb überlegen, gezielt Sicherheitsfenster einzusetzen. Diese haben einbruchhemmende Faktoren wie Beschläge, abschließbare Griffe und durchwurfresistente Verglasungen. Sollte dennoch ein Einbruch stattfinden, wird bei diesen Fenstern zumindest deutlich sichtbar, dass ein Einbrecher am Werk war.

Schallschutz

Gerade wer an Bahnschienen oder viel befahrenen Straßen wohnt, ist für jedes Hilfsmittel dankbar, das den Geräuschpegel innerhalb der Wohnung reduzieren kann. Schallschutzfenster haben mehrere Scheiben oder Kammern, die das Eindringen von Geräuschen verhindern. Je mehr Scheiben oder Kammern, desto effektiver ist der Schutz.

Wärmedämmung

Eine einwandfreie Wärmedämmung ist der bedeutsamste Faktor eines Energiesparhauses. Wenn der lückenlose Abschluss nicht gegeben ist, können Temperaturunterschiede unkontrolliert ein- und austreten. Um so effizient wie möglich Energie zu sparen, ist es aber wichtig, die Innentemperatur eines Hauses kontrollieren zu können. So dringt im Winter keine warme Luft nach außen und kalte Luft nach innen, die dazu führt, dass wir mehr heizen müssen. Die Heizluft geht dann wieder ungewollt durch die fehlerhafte Dämmung und der Kreislauf an Gegenheizen geht weiter.

Auch für Altbau- oder bestehende Wohnungen und Häuser ist es deshalb schlau, die Fenster auszutauschen, wenn sie nicht nach den aktuellen Energiesparstandards gebaut sind. Die Kosten für solche Sanierungen werden in der Regel durch staatliche Förderung unterstützt. Die übrigbleibenden Mengen werden durch die gesteigerte Energieeffizienz der Wohnung im Laufe der Jahre wieder eingeholt. Es spart Stromkosten und schont gleichzeitig auch unsere Natur.

Material

Welches Material man nutzt, ist eine Mischung aus Geschmackssache und Zweck. Übliche Materialien sind Kunststoff, Aluminium, Holz und Stahl. Sie haben unterschiedliche Energieeffizienz, Stabilität, Wetterfestigkeit, Langlebigkeit und Pflegeaufwand des Fensterrahmens. Fenster aus Holz haben eine gute Wärmedämmung, aber keine gute Wetterfestigkeit. Alufenster sind ausgesprochen stabil und sicher, aber sind weniger energieeffizient.

Kunststofffenster sind günstig, aber entsprechen eventuell nicht Ihrem Hochwertigkeitsgefühl. Beliebt ist eine Mischung aus Holz und Aluminium, bei deren Rahmen die Außenseite aus Aluminium ist und die Innere aus Holz. Sie vereinen die Pflegeleichtigkeit und Wetterbeständigkeit des Aluminiums mit der Energieeffizienz und warmen Optik des Holzes.

Ästhetik

Ganz unwichtig ist die Ästhetikfrage nicht, man will sich schließlich in seinem Haus wohlfühlen. Entscheidungen, die man hierbei treffen kann, sind die Farbe, das Material und die Form der Fenster. In ihrem Gebrauch macht es keinen großen Unterschied, ob ein Fenster bogenförmig, rund oder eckig ist.

Wie viele Flügel ein Fenster hat, die man einzeln Kippen kann, bestimmt zusätzlich, wie kontrolliert man einen Raum lüften kann. Die Öffnungsart – ob das Fenster nur kippt, schwingt oder geschoben wird – haben auch darauf Einfluss, wie effektiv gelüftet werden kann. Die üblichsten Fenster sind eine Mischung aus Kipp- und Schwingfenster, die je nach Position des Griffs ganz oder nur zum Teil geöffnet werden. Hat man einen sehr begrenzten Raum, ist ein Schiebefenster hilfreich. Da seine Flügel nicht in den Raum ragen, kann man sie vollständig öffnen, um zu Lüften.

Fazit

Welches Fenster man wählt, sollte immer zuerst seiner Funktionalität folgen. Je nach Nutzungsart und Position kann das eine andere sein. Sicherheitsfenster ergeben für leicht zugängliche Bereiche Sinn, Schallschutz hilft bei lauten Gegenden. Erst dann kann man sich auch für den Schnitt und das Aussehen des Fensters entscheiden und es an die Gestaltung seines Hauses anpassen. Wichtig ist, dass der korrekte Einbau gegeben ist. Dafür richtet man sich am besten an Experten.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: