Foto: dpa - Karoly Gyoeri/dpa

Das THW belüftet den See, kann aber bisher nur eine minimale Verbesserung der Werte erzielen. Für die Fische wird es kritisch.

Stuttgart (dpa/lsw) Der für Fische gefährliche Sauerstoffmangel im Stuttgarter Max-Eyth-See hält an. Trotz Belüftung des Wassers durch das Technische Hilfswerk (THW) sei der Sauerstoffwert bis zum Montagabend nur auf 2,4 Milligramm je Liter Wasser gestiegen und über Nacht wieder auf 1,5 Milligramm je Liter gefallen, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Das THW solle mit seiner Pumpe bis Samstag im Einsatz bleiben. Sauerstoffwerte von weniger als vier Milligramm je Liter Wasser sind für Fische kritisch. Im Max-Eyth-See sind deswegen zuletzt Fische gestorben.

Sauerstoffmangel kommt in nährstoffreichen Gewässern im Sommer vor, wenn sich Algen stark vermehren. Beim Abbau der Biomasse wird Sauerstoff verbraucht. Schon im vergangenen Jahr hatte der See im Sommer unter Sauerstoffmangel gelitten.

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