Passende Attribute für sein Amt: Dietrich Rembold hat Humor und Realitätssinn. Foto: Lina Bihr

Der Weinbau in Württemberg erlebt keine leichte Zeit: Die Umsätze gehen zurück, die Kosten steigen. Dietrich Rembold (58) ist als neuer Weinbau-Präsident für Württemberg angetreten, um Lösungen zu finden.

Die Stirn legt sich in Falten, Dietrich Rembold denkt nur kurz nach: Doch, es gab schon mal eine Krise von solchem Ausmaß im Weinbau. „Als die Reblaus die Rebstöcke in Deutschland vernichtet hat“, zieht er einen erschreckenden Vergleich. In so einer Phase hat der 58-Jährige aus Lauffen am Neckar das Ruder als Präsident der Württemberger Weinbauern übernommen – nach dem unerwarteten Tod von Urgestein Hermann Hohl, der mehr als 30 Jahre lang an der Spitze des Verbandes stand. Dabei hat er als hauptberuflicher Winzer und Vorstandsvorsitzender der Lauffener Weingärtner eigentlich schon genug zu tun. Doch für Dietrich Rembold ist das neue Amt eine Herzensangelegenheit. „Wir setzen uns für die Familien ein, die hinter dem Weinbau in Württemberg stehen“, erklärt er seine Motivation.

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