Der Wengerter Wilfried Rapp (links) steht mit seinem Cousin Andreas Rapp in den Weinbergen oberhalb des Esslinger Neckarufers. Foto: Ines Rudel

60 Jahre ist der Esslinger Wilfried Rapp alt, im Aldi oder Lidl ist er aus Prinzip noch nie gewesen. Wein müsse etwas wert sein und die Verbraucher wieder lokal kaufen, meint der Wengerter in zehnter Generation. Doch halten die sich daran?

Die Arbeit in den Steilhängen ist risikoreicher geworden. Im vergangenen Jahr ist der Esslinger Wengerter Wilfried Rapp auf seinem Schmalspurschlepper fast verunglückt, als der Schlepper den Hang hinunterrutschte. „So oft wie im vergangenen Jahr habe ich noch nie die Notbremse gebraucht“, sagt der 60-Jährige und zeigt vom Staffelsteiger Plätzle über die terrassierten Hänge zum Neckar hinab. Am Horizont hat der Wind über der Esslinger Altstadt die Wolken zusammengeschoben, von hier oben wirkt alles idyllisch.

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