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Weihnachten steht vor der Tür. Während die Verbraucher schon einmal in optimale Konsum-Laune gekommen sind, werden im ganzen Land die Städte weihnachtlich geschmückt - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg wie beispielsweise in Esslingen, wo kürzlich der Christbaum bei den Vorbereitungen zehn Autos gestreift hat. Leider ist Weihnachten auch eine Zeit der Trübsal, denn laut der Polizeilichen Kriminalstatistik geschehen in den Herbst- und Weihnachtsmonate die meisten Einbrüche in Häuser. Selbst auf den Tag und die Stunde genau kann heruntergebrochen werden, wann die meisten Einbrüche stattfinden. Besonders rund um Weihnachten, wenn einerseits einige neue, wertvolle Gegenstände Einzug ins Haus finden und andererseits zahlreiche Familien in lange Urlaube fahren, schnellen die Einbruchszahlen nach oben. Wie schützt man sich also effektiv vor der Einbruchsgefahr, um das Fest der Liebe genießen zu können?


Videokamera-Aufnahmen zur Abschreckung und Beweissicherung

Wer sein Haus vor Einbrüchen schützen mag, sollte zunächst einmal dafür sorgen, dass insbesondere leicht zugängliche Fenster und Türen immer geschlossen bleiben, wenn sie unbeaufsichtigt sind. Eine offene Gartentür oder sogar eine geöffnete Haustür sind Geschenke für Einbrecher. Außerdem sollten dunkle Ecken des Hauses hell ausgeleuchtet sein, sodass Nachbarn auf eventuelle Eindringlinge auf dem Grundstück schnell aufmerksam werden können. Wem dies nicht genügt, der kann das Haus mit einem Alarmsystem, Videokameras und Mikrofonen ausstatten. Mittels der Sensoren und Aufzeichnungen lassen sich Eindringlinge nicht nur frühzeitig erkennen, sondern im Falle eines tatsächlichen Einbruchs auch leicht vor Gericht überführen. Überdies kann ein Zaun oder eine Hecke einen wichtigen Abschreckungseffekt gegenüber Einbrechern erzielen. Im Übrigen sorgen ein Porsche und ein Lamborghini vor der Haustür nicht nur für Bewunderung bei den Nachbarn, sondern vor allem auch für Attraktivität bei Einbrechern, die potenzielle Einbruchsziele ausfindig machen. Das Protzen mit Eigentum vor dem Haus kann sich damit zur üblen Einbruchs-Falle entwickeln.

Polizei und gegebenenfalls Detekteien im Einbruchsfall einschalten

Kommt es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Einbruch, gilt es, möglichst schnell die Polizei über die Entwicklungen zu informieren. Oftmals sind Einbrecher Serientäter, sodass sich mehrere Fälle miteinander in Verbindung bringen lassen und die Beweislast gegenüber den Einbrechern wächst. In besonders sensiblen Einbruchs-Fällen, bei der Entwendung wichtiger Akten oder Unterlagen etwa,
empfiehlt sich zudem die Einschaltung einer professionellen Detektei.

Bevor man in den Urlaub fährt oder das Haus für einen langen Weihnachtsmarkt-Bummel verlässt, sollte man sich also um die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen kümmern, um Einbrechern den Garaus zu machen. Sollte es dennoch zum Einbruch kommen, schaffen Polizisten und Detektive Abhilfe.

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