Die Esslingerin verfolgt die 11:13-Auftaktniederlage gegen Frankreich von der Bank.
Das deutsche Wasserball-Nationalteam der Frauen ist mit einer knappen 11:13-Niederlage gegen Frankreich ins Europameisterschaftsturnier in Funchal in Portugal gestartet – mit dabei Torhüterin Maria Sekulic vom SSV Esslingen. Gegen Frankreich kam sie jedoch nicht zum Einsatz, die Bochumerin Darja Heinbichner schwamm zwischen den Pfosten.
Nach zuletzt Rang elf peilt die Auswahl von Bundestrainer Karsten Seehafer, dessen Tochter Emma Teil des Kaders ist, diesmal einen Platz unter den ersten Zehn an. Die Pleite gegen Frankreich ist diesbezüglich jedoch bereits ein Rückschlag. Denn im Vorfeld hatte Seehafer laut Homepage des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) gesagt: „Die ersten beiden Spiele sind entscheidend. Ein Sieg zum Auftakt gegen Frankreich und die Tür steht weit offen.“ An diesem Dienstag (11.30 Uhr) tritt das deutsche Team gegen die Slowakei an, am Donnerstag (14.45 Uhr) folgt im letzten Spiel der ersten Gruppenphase die Begegnung mit Griechenland. Die ersten beiden Teams erreichen die zweite Gruppenphase.
Sekulic ist die einzige SSVE-Spielerin im DSV-Kader. In Elena Ludwig und Georgia Sopiadou von den WF Spandau 04, die mit sieben Spielerinnen den größten Block stellen, wurden jedoch zwei ehemalige Esslingerinnen nominiert. Ioanna Petiki, die vor der laufenden Saison zum Studieren und Wasserballspielen von Esslingen nach San Diego in den USA gezogen war, ist nicht dabei.
Für die SSVE-Frauen geht es in der Bundesliga am 7. Februar weiter. Dann wird Sekulic einige Kameradinnen des Nationalteams wieder sehen, denn es geht zum Nachholspiel nach Spandau. Am 14. Februar empfangen die Esslingerinnen den Chemnitzern SC.