Die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen verlieren das Viertelfinale im DSV-Pokal beim Uerdinger SV mit 5:8 und verpassen überraschend den Einzug ins Final Four.
„Die Spielerinnen sind sehr traurig, Trainer Zafeiros Chalas ist richtig sauer.“ So beschrieb Teammanagerin Iris Schneider das unerwartete Aus des Wasserball-Bundesligisten SSV Esslingen im DSV-Pokal. Die Esslinger verloren im Viertelfinale beim Uerdinger SV mit 5:8 (2:2, 1:1, 1:1, 1:4) und verpassten damit den Einzug ins Final Four. Die Stimmung vor der anstehenden Reise zum Challenger-Cup nach Malta könnte also besser sein.
Die „Ursachenforschung“ muss her
„Wir müssen nun in die Ursachenforschung gehen, denn Wasserball spielen können sie ja“, sagte Schneider über die SSVE-Wasserballerinnen. Und: „Sie haben einfach schlecht gespielt, es hat nichts funktioniert.“ Die einzige Erklärung die Schneider hatte, war, dass die Uerdingerinnen die ehemalige brasilianische Nationaltorhüterin Victoria Chamorro Reibel reaktiviert hatten, die gut hielt und vor der die Esslingerinnen möglicherweise viel Respekt hatten. Bis zum vierten Viertel war die torarme Partie dennoch offen, dann erzielten die Uerdingerinnen die entscheidenden Treffer – und bejubelten den Einzug ins Final Four.
SSV Esslingen: Sekulic; Antonucci (1), Reutter (1), Ramesohl, Schafft (1), Lytvyniuk (1), Schnetzer, Boscolo (1), Jobe, Ntona Tsiaka, Haas, Garancovska.