Foto: /Paesler

Die Wasserballer des SSV Esslingen gewinnen das zweite Relegationsspiel gegen den SV Würzburg 05 mit 14:6 und bleiben in der A-Gruppe der Bundesliga.

Esslingen - So richtig zufrieden war Heiko Nossek nicht. „In so einem Spiel müssen wir von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen, das ist uns erst im zweiten Viertel gelungen“, sagte der Trainer des Wasserball-Bundesligisten SSV Esslingen und sprach von „Behäbigkeit“. Am Ende aber hatten die Esslinger ihre Aufgabe erfüllt und nach dem 19:5-Erfolg vor einer Woche auch das zweite Relegationsspiel der „best-of-three“-Serie gegen den SV Würzburg 05 mit 14:6 (1:1, 5:1, 3:0, 5:4) gewonnen. Damit müssen sie am Sonntag nicht mehr zu einem dritten Spiel ins Wasser steigen und haben im Kampf um den Verbleib in der A-Gruppe der Liga alles klar gemacht. Zudem hatten sie es genossen, zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder zu einem Heimspiel antreten zu können – im vereinseigenen Freibad auf der Neckarinsel waren sie schon viel länger nicht mehr zu einem Pflichtspiel ins Wasser gestiegen. „Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg, auf den wir aufbauen können“, sagte Nossek denn auch. In zwei Wochen geht es für das Team mit der Zwischenrunde weiter, an dessen Ende sich die Mannschaft für die Spiele um Platz fünf in der Endabrechnung qualifizieren möchte.

Die Esslinger begannen wie von ihrem Trainer beschrieben behäbig, ließen viele Chancen liegen und kassierten nach dem Führungstor durch Robin Rehm Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels durch einen Abwehrfehler den Treffer zum 1:1. Durch einen Zwischenspurt im zweiten Viertel setzte sich die Mannschaft bis zur Halbzeit auf 6:3 ab. Danach war der Auftritt zwar weiterhin durchwachsen – aber der Sieg nicht mehr gefährdet. Und etwas Positives neben dem Sieg entdeckte Coach Nossek dann auch noch: „Wir haben die Mannschaft weiter verjüngt. Uns hat etwas die Unbekümmertheit gefehlt – die Jungen aber hatten sie.“

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: