Wasserball-Bundesligist SSV Esslingen verliert das erste Viertelfinal-Playoff-Spiel der B-Gruppe in Würzburg mit 9:12.
Satz mit X, das war wohl nichts: Die B-Gruppen-Bundesliga-Wasserballer des SSV Esslingen unterlagen in der ersten Viertelfinal-Partie der Playoffs beim SV Würzburg mit 9:12 (3:2,3:2,1:5,2:3). Und hatten sich die Begegnung – vor allem nach den ersten beiden Spielabschnitten, durchaus anders vorgestellt. „Verlorene Spiele sind eben auch ein Teil des Sports. Die Niederlage ist ärgerlich, dennoch hat die Einstellung des Teams gestimmt“, betonte SSVE-Coach Miklos Barothy.
Guter Beginn der SSVE-Wasserballer
Und bis zur Pause war die Welt der Esslinger Wasserballer auch noch in Ordnung. Emmanouil Petikis brachte den SSVE nach drei Minuten in Front. Nachdem die Würzburger die zwischenzeitlichen SSVE-Führungen egalisierten, traf Gergö Marnitz noch zum 3:2 20 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels. Auch im zweiten Spielabschnitt folgte dasselbe Bild – und die Esslinger gingen mit einer 6:4-Führung in die Pause. „Im dritten Viertel hat dann mal wieder unsere Konzentration nachgelassen“, haderte Barothy, der dann mit ansah, wie Würzburg stärker wurde. SV-Wasserballer Cayden Down erzielte vier Minuten nach der Pause den 7:7-Ausgleich – und die Würzburger legten weiter nach: Erneut Down sowie William Thompson brachten den SV auf einmal auf die Siegerstraße (9:7). „Die Jungs haben das gespielt, was wir geübt haben, aber wir haben in der zweiten Hälfte nicht den Zugriff wie zuvor bekommen“, sagte Barothy.
„Ich bin froh, dass wir nun zuhause spielen“
Im letzten Spielabschnitt versuchte der SSVE, das Ergebnis noch mal zu drehen, schaffte dies aber nicht mehr. Würzburgs Zsombor Lendvai erzielte 20 Sekunden vor der Schlusssirene den 12:9-Endstand. Negative Stimmung – oder Streitereien – sind laut dem SSVE-Coach nach der Pleite aber nicht aufgekommen. „Wir haben uns gemeinsam zusammengesetzt und die Fehler jedes Einzelnen sachlich diskutiert“, erzählte Barothy, der auch noch eine Kampfansage parat hatte: „Ich bin froh, dass wir nun zuhause spielen. Die Playoff-Runde gegen Würzburg wird länger als acht Viertel dauern.“
SSV Esslingen: Wildner, Saracut; Szöke (2), Seifert, Finkes, Dzaja, Petikis (3), Robin Rehm (1), Simon Rehm (1), Marnitz (1), Leibfarth, Nemeth (1), Keresztes.