Esslingens Wasserballer Benedek Szöke avanciert mit seinen drei Treffern gegen Würzburg zum Matchwinner. Foto: Rudel/Jens Lommel

Die Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen gewinnen das Heimspiel gegen den Vorletzten SV Würzburg mit 15:13 – und springen auf Rang fünf.

Es wurde gejubelt und die Zuschauer im Sportbad Neckarpark beklatschten den 15:13 (4:2, 4:3, 3:1, 4:7)-Sieg der Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen gegen den Vorletzten SV Würzburg. Und es war ein wichtiger Erfolg, denn so sprangen die Esslinger mit 15 Punkten auf Rang fünf und hielten den Anschluss an das obere Drittel. „Hätten wir nicht gepunktet, dann wäre die Situation kritisch gewesen. Unser Ziel ist es nun, bis zu den Play-offs unser Level zu steigern“, betonte SSVE-Coach Michel Denneler.

Wichtige Punkte

Die Esslinger Wasserballer starteten gut in die Partie und führten nach dem ersten Viertel durch den Treffer von Neuzugang Alec Abrahamian mit 4:2. Auch bis zur Pause (8:5) und im dritten Spielabschnitt, als die Esslinger durch das Tor von Ivo Dzaja mit 11:5 in Front lagen, sah es nach einem ungefährdeten Sieg aus.

Konzentrationsschwächen im letzten Viertel

Im letzten Viertel schlichen sich bei den Esslingern jedoch zu viele Konzentrationsschwächen ein und die Würzburger kamen immer näher heran, schafften es aber bis zum Schluss nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. „Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir uns etwas mehr absetzen hätten können. Aber wir hatten im letzten Viertel einfach zu viele individuelle Fehler drin, die uns noch ein paar Gegentore beschert haben“, erzählte Denneler und ergänzte: „Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden mit der Leistung des Teams, denn das Taktische, was wir trainiert haben, wurde umgesetzt. Und am Ende haben wir einen kühlen Kopf bewahrt.“

SSVE gastiert kommenden Samstag beim Spitzenreiter

Nichtsdestotrotz sieht Denneler den Prozess des SSVE „als noch nicht abgeschlossen an, aber wir sind auf dem richtigen Weg und die Stimmung im Team ist überragend“. Weiter geht es für die Esslinger Wasserballer am kommenden Samstag (18 Uhr) beim Tabellenführer Düsseldorfer SC. „Da wird es spannend werden und da müssen wir unsere Fehler minimieren, sonst wird es schwierig“, sagte Denneler, der aber erst einmal froh darüber ist, dass sein Team zurück in die Erfolgsspur gefunden hat.

SSV Esslingen: Bobrovskyi, Hausmann; Szöke (3), Friedrich (1), Finkes (3), Dzaja (2), Simic, Robin Rehm (1), Simon Rehm (2), Keresztes (1), Papadopoulos (1), Nemeth, Seifert, Abrahamian (1).