Die Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen verlieren beim Spitzenreiter Düsseldorfer SC mit 13:18.
Michel Denneler war ein bisschen hin- und hergerissen. „Gegen den Tabellenführer darf man verlieren, mit fünf Toren ist das in Ordnung“, sagte der Trainer des Wasserball-Zweitligisten SSV Esslingen nach der 13:18 (2:4, 3:6, 4:5, 4:3)-Niederlage beim Düsseldorfer SC. Er sah „gute Phasen“ der Mannschaft – hätte sich davon aber mehr beziehungsweise längere gewünscht.
SSVE-Coach Denneler musste „ein bisschen Rauch reinlassen“
Die Esslinger lagen schnell mit 0:4 zurück – was Denneler gar nicht gefiel. „Dann musste ich ein bisschen den Rauch reinlassen, das hat Früchte getragen“, erklärte der Coach. Der SSVE kam auf 3:4 heran, ließ dann aber genauso schnell wieder nach. Die Düsseldorfer führten später wieder mit 11:5 – und wieder kämpften sich die Esslinger heran, diesmal auf 8:11.
„Am Ende hat man aber doch gesehen, dass es einen Unterschied macht, wenn man eine lange Auswärtsfahrt hat, wir waren dann doch müde“, erklärte Denneler, „außerdem hat man gesehen, dass die Düsseldorfer eine gute Mannschaft sind, sie stehen nicht zu unrecht oben.“
SSV Esslingen: Bobrovskyi, Hausmann; Szöke (4), Mokos, Finkes (3), Dzaja (1), Simic, Robin Rehm (2), Simon Rehm (1), Keresztes (1), Papadopoulos, Nèmeth, Seifert, Abrahamian (1).